Energiespartipps Beleuchtung

 Energiespartipps Beleuchtung
Bis zu 50% der Energie für Beleuchtung kann in einem Haushalt eingespart werden. Das zahlt sich aus! Achten Sie auch beim Kauf von Leuchtmitteln immer auf das "Energiepickerl"!

Die Glühlampe

Eine normale Glühlampe verwandelt etwa 90 - 95% der elektrischen Energie in Wärme, nur der verbleibende geringe Rest kann als Licht genutzt werden. Eine schlechte Effizienz, da viel mehr Wärme als Licht aus der elektrischen Energie gewonnen wird.
Stromspartipps

Die Halogenlampe

Halogenlampen haben zwar eine etwas bessere Effizienz als normale Glühlampen, trotzdem wird die Energie hauptsächlich in Wärme umgewandelt. Halogenlampen sind jedenfalls keine Energiesparlampen!
Die Leuchtstoffröhre
Bei Leuchtstoffröhren beträgt die Lichtausbeute ein Vielfaches. Sie sind schwerer und größer als Glühlampen und daher nicht überall einsetzbar. Sie enthalten einen Zünder und eine Drossel, daher fällt zusammen mit der Leuchtstoffröhre giftiger Müll an. Elektronische Vorschaltgeräte halten praktisch unbegrenzt lange, jedoch sind in der Elektronik (Transistoren und vor allem Kondensatoren) hochgiftige Bestandteile enthalten. Trotzdem ist die Leuchtstoffröhre mit austauschbarem Leuchtmittel und elektronischer Zündung die beste (energieeffizienteste und umweltschonendste) Lösung.

Die Energiesparlampe

Energiesparlampen (Kompakt- Leuchtstofflampen) sind heute in unterschiedlichsten Formen und Ausführungen erhältlich, somit findet sich praktisch für jeden Einsatzzweck eine geeignete Ausführung. Moderne Energiesparlampen mit elektronischem Vorschaltgeräte halten viel länger als eine herkömmliche Glühbirne und haben eine 5 Mal höhere Lichtausbeute als eine Glühlampe. Das heißt: Eine 20W-Energiesparlampe erzielt etwa den gleichen Lichtstrom wie eine Glühlampe mit 100W Leistung. Der Verbrauch ist um rund 80% geringer, die teurere Anschaffung rentiert sich (finanziell und energetisch) daher immer.
Aus Sicht der Umweltverträglichkeit ist aber anzumerken, dass die sehr giftige und energieaufwändig herzustellende Elektronik sehr kritisch zu bewerten ist (z.B. Gewinnung von hochreinem Silizium aus Quarzsand und verschiedene giftige Schwermetalle und Legierstoffe in Halbleitern). Speziell wenn nach Ablauf der Lebensdauer die Energiesparlampen im Hausmüll landen, ist dies sehr umweltschädlich.

Häufiges Schalten vermeiden?

Glühlampen haben eine Lebensdauer von ca. 1.000 Stunden. Energiesparlampen erreichen zwischen 10.000 und 15.000 Stunden. Die Einsparung hat also zwei Gründe: Längere Lebensdauer und die Energieeinsparung.
Bei Glühlampen wirkt sich die Schalthäufigkeit nicht merkbar auf die Lebensdauer aus. Auch bei der aktuellen Generation von Energiesparlampen ist die Lebensdauer nur mehr wenig von der Schalthäufigkeit abhängig. In einem Bericht des Magazins "konsument" wurden Energiesparlampen im Jahr 2006 einem Test unterworfen und folgendes Ergebnis erzielt:
Im Testzyklus 165 min "ein" und 165 min "aus" erreichten die billigsten Lampen fast 5.000 Stunden Brenndauer, 2 von 5 Produkten leuchteten nach 10.000 Stunden immer noch.
Im Testzyklus 0,5 min "ein" und 4,5 min "aus" erreichten billige Lampen teilweise nur 3.500 Stunden, was aber auch noch nicht schlecht ist.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Thema Lebensdauer bei den Energiesparlampen nur mehr nebensächlich ist und immer mehr an Bedeutung verleirt. Alle Energiesparlampen erzielen eine Energieeinsparung gegenüber Glühbirnen und sind deshalb aus Energiegründen empfehlenswert. Immer besser werden auch die in den Lampen eingebauten Vorschaltgeräte. Auch heute werden bereits Lampen erzeugt, deren Schaltfestigkeit dadurch über 500.000 Ein-Aus-Zyklen liegt. Weiters haben diese Vorschaltgeräte weniger Eigenverluste, was den Energieverbrauch nochmals reduziert. Durch diese intelligenten Vorschaltgeräte wird auch die Zeit verkürzt, die bis zum Erreichen der vollen Helligkeit vergeht. Dies ist nämlich oft das wirkliche Kriterium, das über den Einsatz einer Energiesparlampe entscheidet. Manchmal wird die Zeit, die bei einigen Lampen bis zum Erreichen der vollen Helligkeit vergeht, als unangenehm empfunden. Hier kann aber nicht generell gesagt werden, dass Markenlampen schneller die volle Helligkeit erreichen als billige Lampen.

Umwelt/ Ökologie:

Achten Sie beim Kauf von Energiesparlampen auf die Einhaltung der so genannten „RoHS"-Richtline. Diese dient der Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Darin ist geregelt, dass ab Juli 2006 neue elektrische und elektronische Geräte nur noch minimale Mengen an Schadstoffen beeinhalten dürfen:
Cd Kadmium <= 100 ppm,
Hg Quecksilber <= 1.000 ppm,
CrVI sechswertiges Chrom <= 1.000 ppm,
PBB polybromierte Biphenyle <= 1.000 ppm,
PBDE polybromierte Diphenylether <= 1.000 ppm
Das Quecksilber in Leuchtstoffröhren ist von dieser Regelung ausgenommen. Manche Hersteller gehen aber sogar noch weiter und verwenden bleifreies Glas, bleifreies Lot und minimieren die eingesetzte Quecksilbermenge.

Kontakt

Elektrizitätswerk
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